Schloss Benrath wurde als „maison de plaisance“, als ländliches Lustschloss, errichtet und diente dem sommerlichen Aufenthalt. Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz und seine Gemahlin Elisabeth Auguste ließen das Schloss nach Plänen des pfälzischen Hofarchitekten Nicolas de Pigage zwischen 1755 und 1771 fertigen. In seiner bauzeitlichen Struktur ist es eines der am besten erhaltenen Lust- und Jagdschlösser und kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Das Corps de Logis ist der architektonische Höhepunkt des Benrather Schlosses, das aus fünf Gebäudeteilen besteht. Die Nebengebäude beherbergen heute das Museum für Gartenkunst, ein Porzellankabinett, das Naturkundemuseum, ein Café und einen Museumsshop.